Julie Studer – Räume und Bäume

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Aus dem Erläuterungsbericht:

“Das temporäre Gebäude entwickelt sich im Zwischenraum der Bäume und bildet Höfe, die die Bäume ganz oder teilweise umschliessen. Durch verschieden grosse Höfe werden die Räume definiert und unterschiedlich dimensioniert. Um eine fließende Raumabfolge zu schaffen, werden die drei verschiedene grossen Höfe um 45 Grad gedreht. So ergibt sich eine überraschend neue Struktur.

Als raumbildende und konstruktive Elemente dienen strahlenförmig um die Bäume angeordnete Rippen, die auf der Mittelachse linear oder in einem Winkel auf eine andere treffen. Je näher die Struktur beim Mittelpunkt endet, desto enger stehen die Rippen beieinander. So sind die kleinsten Höfe nicht zugänglich, die Grossen können jedoch betreten und als interner Aussenraum genutzt werden. Auf den Mittelachsen treffen die Rippen in verschiedenen Höhen aufeinander. Die Punkte an denen vier Rippen zusammenstossen sind die höchsten Teile der Struktur. So ergibt ein nach vier Seiten abfallendes Dach.”

Räume und Bäume, Wettbewerbsbeitrag Documenta-Center Kassel, Entwurfsvisualisierung für Julie Studer
CAAD: Rhinoceros 4, Rendering: Maxwell 2